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Die RTX Revolution ?

Revolution, Evolution oder doch MIST?!

Geforce RTX 2080 Ti / RTX 2080  „zu teuer, viel zu teuer und absolut unbezahlbar“ soweit das Klangbild, der bisherigen Reaktionen aus aller Welt bezüglich Nvidias neuen Raytracing-Grafikkarten. Mit dem heutigem Release der Geforce RTX 2070 am 17. Oktober kommt der dritte und „günstigste“ Chip, für den Nvidia eine UVP von 639 Euro angibt. Custom-Designs starten laut aktuellen Angeboten bei 520 Euro und treffen damit den bisherigen Kanon der Boardpartner.

Die Geforce RTX 2070 Founders Edition ist nun 4 cm kürzer als die RTX 2080 FE und misst damit 23 cm in der Länge und  11.5 cm in der Höhe. Die 2.5 Slot Karte ist trotz des geringeren Volumens unterm Strich groß, was aber nicht problematisch ist, da mit diesem Modell kein Verbund mit zwei solcher Karten realisierbar sein wird.

Datentabelle von Nvidia am Minimum

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Die kleinere Schwester der Turing Familie nutzt genauso wie ihre großen Brüder, die hardwareseitige Beschleunigung der Berechnung von Raytracing. Darüber hinaus wird Deep Learning Super Sampling unterstützt, eine Technologie zur Kantenglättung, die "Künstliche Intelligenz" nutzt, um ein qualitativ besseres Bild zu erzeugen. Allerdings gibt es bisher fast keine Spiele, die diese Funktionen überhaupt unterstützen.

Obwohl der Chip TU106 (RTX 2070) zum Zeitpunkt der Markteinführung die "einfachste" Turing-basierte GPU ist, enthält ihr 445 mm² Chip 10,8 Milliarden Transistoren. Diese Tatsache ist immernoch überwältigend für das bisher Bekannte. Im Vergleich dazu war der GP106 ein 200 mm² großer Chip mit 4,4 Milliarden Transistoren ein ehemaliger Midrange Läufer. Die GeForce RTX 2070, die mehr als eine GTX 1080 sein will, scheint ein guter Anlauf, Tensor- und RT-Kerne in die Mitte des Geschäfts zu katapultieren. Der Erhalt dieser Theorie lässt sich jedoch erst mit zukünftig optimierter Software bestätigen.

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